15.01.2013 Alter: 7 yrs

WINTER-TIPPS FÜR HUND UND KATZE


Draußen nass und kalt, drinnen kuschelig war. In den Wintermonaten sind Hunde und Katzen so manchen Extremen ausgesetzt. Hier einige Tipps, wie Sie ihre Vierbeiner gesund und fit durch die kalte Jahreszeit bringen:

1. Fürsorge für Haut und Fell

Feuchtes, kaltes Wetter, Heizungsluft und verstärkter Haarwechsel strapazieren Haut und Fell ihrer Tiere im Winter besonders. In der Regel reicht eine gute Fellpflege mit regelmäßigem Bürsten aus. Nur wenn ihr Vierbeiner sehr sensibel, beispielsweise mit starker Schuppenbildung, Juckreiz oder Hautrötungen reagiert, müssen weitere Maßnahmen etwa mit Pflegemitteln, Spezialfutter oder Nahrungsergänzungen, ergriffen werden.

2. Parasiten geben keine Ruhe

Auch im Winter ist ein sachgerechter Schutz von Flöhen und Zecken wichtig. Gerade in beheizten Räumen finden Flöhe optimale Bedingungen und haben in dieser Zeit "Hochsaison". Auch Zecken begeben sich erst in "Winterruhe", wenn die Außentemperaturen unter 6 Grad sinken - ab spätestens März sind sie wieder da. Wir empfehlen deswegen, Hunde und Katzen mit einem durchschnittlichen Ansteckungsrisiko ganzjährig vor Flöhen und innerhalb der Saison zusätzlich gegen Zecken zu schützen.


3. Frostschutz für Freilaufkatzen

Katzen, die freien Auslauf haben, werden im Winter vermehrt im Haus bleiben, jedoch auf gelegentliche Streifzüge im Freien nicht verzichten. Wichtig ist, dass diese Tiere jederzeit ein warmes Plätzchen aufsuchen können - so lassen sich Blasenentzündungen und Infektionen vermeiden. Hierfür eignet sich am besten eine Katzenklappe, aber auch eine zugfreie Ecke im Schuppen mit einer warmen Decke ist hilfreich. Wichtig ist außerdem, dass Freilaufkatzen stets Zugang zu frischem Trinkwasser und geeigneter Nahrung haben.

4. Schutzkleidung und Pfotenschutz für Hunde

Mantel oder Pfotenschuhe sind für die meisten Hunde selbst bei tiefsten Temperaturen nicht notwendig. Lediglich bei Tieren, die leicht frieren, weil sie z.B. sehr alt, krank, sehr klein, extrem kurzhaarig oder dünn sind, empfiehlt sich ein wärmender Hundemantel. Und auch Pfotenschuhe sind nur nötig, falls ein Hund verletzt ist. Ansonsten ist es ausreichend, das Fell zwischen den Ballen zu kürzen sowie die Pfoten vor Spaziergängen eventuell mit Vaseline einzucremen und hinterher mit warmem Wasser wieder abzuwaschen. Außerdem empfiehlt sich eine regelmäßige Kontrolle der Krallen, da diese im Winter oft weniger stark abgelaufen werden und ggf. gekürzt werden müssen.

5. Gelenke geschmeidig halten

Ihre Vierbeiner sind im Winter meist weniger aktiv als in anderen Jahreszeiten. Um zu verhindern, dass die Gelenke darunter leiden, sollten Hunde und Katzen durch geeignete Spiele dennoch in Bewegung gehalten werden. Kommt es bei chronischen Gelenkpatienten oder älteren Tieren zu verstärkten Problemen, können auch hier entsprechende Nahrungsergänzungen oder ggf. auch entzündungshemmende Schmerzmittel den Winter überbrücken. Der Speiseplan sollte dem reduzierten Bewegungsdrang angepasst werden.

6. Vorbereitung aufs Frühjahr

Gerne können Sie einen Gesundheits-Check für das Frühjahr vereinbaren, bei dem u.a. der Impfstatus ihres Tieres besprochen wird, Körpergewicht, Kreislauf und Gelenke überprüft werden und die Parasitenprophylaxe für das Jahr festgelegt wird.